Takaichi will bei Treffen mit Trump in New York erneut für japanische Investitionen werben
Die japanische Premierministerin trifft Trump am Dienstag am Rande der UN-Generalversammlung, zwei Tage vor seinem Gipfeltreffen mit Xi Jinping.
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Sanae Takaichi, seit Oktober 2025 Japans Premierministerin, will laut Nikkei bei ihrem Treffen mit Donald Trump erneut japanische Investitionen in den Vereinigten Staaten betonen.
Das Treffen, über das Kyodo News berichtet, findet am Dienstag in New York am Rande der UN-Generalversammlung statt, zwei Tage vor Trumps Gipfeltreffen mit Xi Jinping. Es wäre laut The News International mindestens das vierte persönliche Treffen der beiden Staatschefs, seit Takaichi ihr Amt angetreten hat.
Takaichi hat diesen Vorstoß schon einmal unternommen. Bei Trumps Besuch in Tokio im Oktober 2025 bot sie laut All India Radio ein Paket US-Investitionen im Wert von 550 Mrd. Dollar an, das den Schiffbau sowie höhere Käufe amerikanischer Sojabohnen, von Erdgas und Pickup-Trucks umfasste. Seitdem sind zwischen den beiden Regierungen weitere Reibungspunkte hinzugekommen: The Japan Times berichtet von Differenzen über den Internationalen Strafgerichtshof, und Washington hat Takaichi gedrängt, jene Fiskalpolitik zu überdenken, der steigende japanische Zinsen zugeschrieben werden. Laut Asia News Network könnten die USA zudem Bedenken wegen des schwächelnden Yen äußern.
Der erneute Investitionsvorstoß fügt sich in ein Muster verbündeter Regierungen, die eine direkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Trump suchen, um Zoll- und Handelsbedenken abzufedern. Da Trump auf wirtschaftliche Gewinne für die USA fokussiert ist und über mangelnde Unterstützung durch Verbündete verstimmt ist, könnte ein konkretes Investitionsangebot auf Resonanz stoßen, wenngleich es sich eher um eine defensive Positionierung als um einen substanziellen Wandel in der Handels- oder geopolitischen Beziehung zwischen beiden Ländern handelt.