Piper Sandler laut WSJ in Gesprächen über Übernahme von Perella Weinberg
Das Wall Street Journal berichtet, dass die beiden Investmentbanken über einen Deal verhandeln, Konditionen wurden nicht bekannt
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Piper Sandler befindet sich laut einem Bericht des Wall Street Journal in Gesprächen über die Übernahme von Perella Weinberg. Der Bericht nennt weder Preis noch Prämie oder einen Zeitplan für einen möglichen Deal.
Perella Weinberg ging 2021 über eine SPAC-Fusion als eigenständiges Beratungshaus an die Börse. Seither hat der Sektor der Boutique-M&A-Beratung eine Konsolidierungswelle erlebt, und ein Deal wäre ein weiterer Schritt in diese Richtung.
Der jüngste Quartalsumsatz von Perella Weinberg lag bei 148,9 Mio. Dollar, ein Rückgang von 29,7 % gegenüber dem Vorjahr und 10,5 % unter den Analystenschätzungen, wie StockStory berichtet. Die Aktie fiel nach diesen Zahlen um 31,8 % und notierte laut StockStory zu diesem Zeitpunkt bei rund 15,50 Dollar.
Für Piper Sandler würde die Übernahme der M&A- und Restrukturierungsbanker von Perella Weinberg mehr Größe und eine breitere Branchenabdeckung bringen, zu einem Zeitpunkt, an dem unabhängige Beratungshäuser zunehmend eher als Übernahmeziele denn als eigenständig börsenfähige Firmen gesehen werden. Da die Gespräche noch unbestätigt sind und keine Konditionen vorliegen, bleibt das kurzfristige Bild für beide Aktien weitgehend unverändert. Der Bericht ist nützlich, um die Konsolidierung in der Branche zu verfolgen, stellt aber noch keinen Katalysator dar, der die Investmentthese für eines der beiden Unternehmen verändert.