Moolenaar drängt Trump zu strengeren Exportbeschränkungen für KI-Chips gegen China
Der Vorstoß des Vorsitzenden des China-Ausschusses im Repräsentantenhaus kommt, während Peking die Beziehungen zu den USA als „konstruktiv stabil" bezeichnet.
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Der Abgeordnete John Moolenaar, der den China-Ausschuss des Repräsentantenhauses leitet, drängt Präsident Trump, die Exportkontrollen für Künstliche-Intelligenz-Chips nach China zu verschärfen.
Der Vorstoß erfolgt just zu dem Zeitpunkt, als Chinas Außenminister Wang Yi die Beziehungen zu Washington nach einem Telefonat mit Außenminister Marco Rubio als „konstruktiv stabil" bezeichnete, während die Zollgespräche zwischen den beiden Ländern noch andauern.
Huawei hält bereits einen größeren Anteil am chinesischen Inlandsmarkt für KI-Chips als Nvidia, wie Huawei-Manager Xu erklärte. Nvidia-Chef Jensen Huang hat prognostiziert, dass sich die Chip-Verkäufe des Unternehmens im kommenden Jahr verdoppeln werden, was unterstreicht, wie stark sein Wachstum weiterhin vom Zugang zum chinesischen Markt abhängt.
Strengere Kontrollen würden die Trennung der Chipindustrien beider Länder in einem Markt beschleunigen, den Huawei im Inland bereits anführt, die Verhandlungsmacht Washingtons bei den Zollgesprächen schmälern und eine diplomatische Öffnung erschweren, zu der auch das geplante Abendessen von Apple-Chef Tim Cook mit Trump und Xi Jinping gehört. Moolenaars Vorstoß passt zu Trumps grundsätzlich protektionistischen Instinkten, sorgt aber für Reibung in einer Handelsbeziehung, die beide Seiten gerade erst als stabil bezeichnet haben.