Fed-Chef Schmid befürwortet Zinserhöhung angesichts einer Inflation über 3 %
Schmid zufolge scheint der Arbeitsmarkt ausgeglichen, auch wenn er auf Daten verweist, die eine Inflation von über 3 % zeigen
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Grafik: Fed-Zielsatz, Obergrenze der Spanne
Fed-Chef Schmid hat sich für eine Zinserhöhung ausgesprochen und erklärt, der Arbeitsmarkt scheine im Gleichgewicht zu sein, während jüngste Daten auf eine Inflation von über 3 % hindeuteten.
Die Fed hat diese Woche ihre Zielspanne auf 3,75 % bis 4 % angehoben und eine weitere Erhöhung vor Jahresende signalisiert. Schmids Äußerungen stehen im Einklang mit diesem Schritt und dessen erklärtem Ziel, den Preisdruck in Schach zu halten.
Seine Position bringt die Notenbank in Konflikt mit dem Weißen Haus, das sich für niedrigere Zinsen eingesetzt und die Straffung der Fed kritisiert hat. Zudem stellt sie Schmid an die Seite anderer Offizieller, die sich in den vergangenen Wochen falkenhaft geäußert haben. In der Summe signalisiert diese Haltung, dass die Fed trotz des Drucks aus Washington entschlossen ist, den Kampf gegen die Inflation fortzusetzen, und dass Händler, die auf eine baldige Wende zu Zinssenkungen setzen, in dieser Aussage wenig Rückhalt für ihre Sichtweise finden.