SoftBank stockt Kreditlinie auf 6,5 Mrd. Dollar auf
Die Aufstockung von 6,05 Mrd. Dollar erfolgt, während SoftBank für seinen KI-Vorstoß mehrere andere Finanzierungskanäle bedient, darunter eine Anleiheemission und einen Lombardkredit gegen Arm-Holdings-Aktien.
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Die Aufstockung reiht sich in eine Serie von Finanzierungsschritten in diesem Monat ein. Anfang September platzierte SoftBank in Japan eine Retail-Anleihe im Volumen von rund 6,3 Mrd. Dollar, wobei die siebenjährige Tranche laut ad-hoc-news.de mit einem Kupon von 4,75 % am oberen Ende der Zielspanne ausgestattet war. SoftBank-Finanzchef Yoshimitsu Goto traf sich laut ad-hoc-news.de bis zum 17. September in New York mit Investoren, um die Nachfrage nach einer möglichen US-Dollar-High-Yield-Anleihe auszuloten.
Auch andere Kreditfazilitäten von SoftBank sind zuletzt gewachsen. Bloomberg berichtete, dass SoftBank am 18. September einen durch Aktien der Tochter Arm Holdings besicherten Lombardkredit um 5 Mrd. Dollar auf 25 Mrd. Dollar aufgestockt hat. Ad-hoc-news.de berichtete am 15. September, dass eine separate, mit OpenAI verknüpfte Kreditlinie auf 11,87 Mrd. Dollar angewachsen sei. Beide unterscheiden sich von der in diesem Schritt aufgestockten Kreditlinie über 6,5 Mrd. Dollar.
Die Aufstockung verweist auf den wachsenden Kapitalbedarf von SoftBank für KI-Infrastruktur. Sie erfolgt nach jüngster Schwäche der SoftBank-Aktie und während das Unternehmen bereits für Rekordfinanzierungen die Anleihemärkte anzapft. Die Bereitschaft des Managements, seine Kreditlinien immer weiter auszubauen, signalisiert Vertrauen in die KI-Strategie, auch wenn Investoren sich skeptisch gezeigt haben. Zugleich erhöht sich damit der Einsatz, sollte der Ausbau der KI-Kapazitäten weiter schneller teurer werden, als das Unternehmen eingeplant hat.