US-Handelsgespräche mit Mexiko um eine Woche verschoben
Die Verzögerung reiht sich in einen Überprüfungsprozess ein, der bereits eine Frist in diesem Jahr verpasst hat.
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Die Handelsgespräche zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko sind um eine Woche verschoben worden, wie aus der Mitteilung hervorgeht, in der die Verzögerung bekanntgegeben wurde.
Die Verhandlungen sind Teil des umfassenderen USMCA-Überprüfungsprozesses, der schon zuvor in Verzug geraten war. Die trilateralen Gespräche hätten eigentlich bis zum 1. Juli 2026 abgeschlossen sein sollen, doch diese Frist verstrich ohne Einigung, wie Mexico Business News berichtete. Eine vierte Verhandlungsrunde wurde daraufhin für Anfang September in Washington angesetzt, nachdem Wirtschaftsminister Marcelo Ebrard das Datum nach einer Woche voller Gespräche bekanntgegeben hatte, wie Mexico Business News berichtete.
Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern verzögern. Im Juli 2026 wurden neue Zölle, die die Trump-Regierung gegen Mexiko verhängen wollte, im Zuge weiterer Gespräche um 90 Tage aufgeschoben, nach einem Telefonat zwischen den beiden Präsidenten, wie Yahoo News berichtete. Die USA haben zudem erklärt, Mexiko und Kanada müssten mehr gegen den Drogenhandel unternehmen, was den Druck auf beide Länder in den Verhandlungen über Handel und Sicherheit mit Washington erhöht.
Vor diesem Hintergrund wirkt eine einwöchige Verschiebung eher wie Routine als wie ein Zeichen dafür, dass die Gespräche scheitern. Die Spannungen zwischen den USA und Mexiko konzentrieren sich auf den Drogentransit und die Grenzsicherheit, und die kurze Verzögerung deutet darauf hin, dass weiterhin Verhandlungsspielraum besteht. Angesichts der Aufmerksamkeit, die anderswo liegt, auf dem Roten Meer, auf Iran, auf der Ukraine, verschiebt eine verzögerte Handelsdiskussion die marktrelevanten Risiken nicht in nennenswerter Weise.