US-Streitkräfte leiten laut Centcom im Rahmen der Iran-Blockade 115 Schiffe um
Die Zahl ist laut US Central Command von 71 Schiffen Ende August auf 115 Ende September gestiegen.
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Karte: Der Golf und Hormus, mit Straße von Hormus
Das US Central Command erklärt, seine Streitkräfte hätten seit Wiederaufnahme der Blockade "Steel Wall" gegen Iran 115 Handelsschiffe umgeleitet, eine Zahl, die Ende September gemeldet wurde.
Die Blockade richtet sich laut Wikipedia unter Berufung auf Centcom gegen Schiffe, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Sie wurde am 14. Juli 2026 wieder aufgenommen, nachdem eine frühere Fassung vom 13. April bis 18. Juni gelaufen war, wie das RSB Network unter Berufung auf Centcom berichtet. Am 12. September erklärte Centcom in sozialen Medien, kein einziges Schiff sei ohne Zustimmung der US-Streitkräfte durchgekommen, und in den vorangegangenen 60 Tagen seien 100 Schiffe umgeleitet worden. Während der Blockade von April bis Juni habe man mehr als 140 Schiffe umgeleitet, neun nicht kooperationswillige Schiffe manövrierunfähig gemacht und mehr als 50 Schiffe mit humanitärer Hilfe passieren lassen, so Centcom laut RSB Network.
Das Tempo der Umleitungen hat seit Ende August zugenommen, als die Zahl noch bei 71 lag. Dass die Zahl in den folgenden Wochen weiter stieg, deutet entweder auf eine strengere US-Durchsetzung oder auf vermehrte Versuche Irans hin, Schiffe durchzuschleusen. Zusammen mit früheren US-Angriffen auf iranische Raketenstellungen an der Küste, bei denen laut Centcom im März Bunker mit Marschflugkörpern und Anti-Schiffs-Raketen zerstört wurden, deutet der Trend auf anhaltenden amerikanischen Druck auf die iranischen Ölexporte und die Schifffahrt in der Region hin.
Vertreter Irans und der Golfstaaten sollten sich Berichten des RSB Network zufolge in Oman treffen, um über die Straße von Hormus zu beraten, wobei Iran Gebühren für durchfahrende Schiffe verlangt, eine Forderung, der sich Oman widersetzt.