Microsoft will bis 2030 mehr als 10 Mrd. Dollar im Nahen Osten investieren
Der Plan folgt auf separate Zusagen, die Microsoft in den vergangenen zwölf Monaten bereits in den VAE und Saudi-Arabien gemacht hat
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Grafik: MSFT, Minutenkurse, drei Handelstage
Microsoft plant, bis 2030 mehr als 10 Mrd. Dollar im Nahen Osten zu investieren und baut damit ein Engagement in der Region weiter aus, das Schritt für Schritt gewachsen ist.
Das Unternehmen hat bereits erhebliche Summen in die Region gesteckt. Im November 2025 kündigte Microsoft laut eigenem Blog einen Plan über 15,2 Mrd. Dollar für die VAE an, der bis 2029 läuft. Dieser Plan umfasste eine Kapitalbeteiligung von 1,5 Mrd. Dollar an der KI-Firma G42 sowie bereits eingesetzte Ausgaben von mehr als 4,6 Mrd. Dollar für KI- und Cloud-Rechenzentren, wobei zwischen 2026 und 2029 weitere 7,9 Mrd. Dollar geplant sind. Microsoft verpflichtete sich außerdem, bis 2027 eine Million Menschen in den VAE auszubilden, wie Bitget News berichtete. Separat teilte Microsoft im August 2026 laut Microsoft News Source EMEA mit, dass seine saudi-arabische Region East Data Centre im November 2026 eröffnet werde.
Konkurrenten bewegen sich in dieselbe Richtung. Amazon Web Services hat laut Introl 5,3 Mrd. Dollar für den Bau von Rechenzentren in Saudi-Arabien zugesagt.
Die neue Zahl von 10 Mrd. Dollar fällt in eine Zeit erhöhter geopolitischer Risiken und Sorgen um die Energieversorgung, die die Ölpreise nach oben getrieben und einige Konkurrenten von Microsoft dazu veranlasst haben, ihre Bezugsquellen von der Region weg zu diversifizieren. Der Schritt von Microsoft wirkt strategisch und langfristig angelegt, nicht wie eine Wette auf kurzfristige Ruhe. Damit fällt die Einordnung neutral aus: Er zeigt Vertrauen in das technologische Potenzial der Region, beseitigt aber nicht die Unsicherheit über Versorgung und Sicherheit, die anderswo am Markt für Vorsicht sorgt.