Trump erklärt, Öl fließe auf Höchstniveau, sagt Iran-Abkommen nach der Wahl voraus
Derzeit ist kein Treffen zwischen den USA und dem Iran angesetzt, auch wenn Trump erklärt, Gespräche würden nach dem Gang der Wähler an die Urnen zu einem Abkommen führen
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Präsident Trump erklärte am Dienstag, Öl fließe auf dem höchsten Niveau seit Beginn des Kriegs mit dem Iran, und er erwarte ein Abkommen mit Teheran, sobald die Wahl vorüber sei.
Derzeit ist kein Treffen zwischen den USA und dem Iran angesetzt. Sollte es zu einer Sitzung kommen, könnten daran eher Trumps engste Berater als der Präsident selbst teilnehmen. Vermittler bemühen sich um ein Treffen auf hoher Ebene, doch diese Bemühungen befinden sich noch in einem frühen Stadium.
Das diplomatische Bild ist angespannt. Die iranischen Revolutionsgarden haben erklärt, sie hätten Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen, und Golfstaaten haben Trump aufgefordert, von einer weiteren Eskalation abzusehen. Der Iran wiederum macht eine Einigung von der Aufhebung der militärischen Blockade der USA und weiteren Zugeständnissen abhängig. Trump hatte zuvor erklärt, er sei bereit, "unter den richtigen Bedingungen" mit iranischen Vertretern zu sprechen, und es wird erwartet, dass er in einer bevorstehenden Rede vor den Vereinten Nationen einen konfrontativeren Ton gegenüber dem Iran und gegenüber Kartellen anschlägt.
Trumps Optimismus in Bezug auf ein Abkommen nach der Wahl steht im Widerspruch zu diesen Signalen. Kein Treffen steht im Kalender, und die Golfstaaten drängen eher auf Deeskalation als auf einen Durchbruch. Seine Behauptung, Öl fließe bereits auf Höchstniveau, spricht ebenfalls gegen die Vorstellung, die Energiemärkte bräuchten dringend ein Abkommen. Vorerst wirken die Äußerungen eher wie rhetorische Positionierung im Vorfeld etwaiger Verhandlungen, nicht wie eine Veränderung des tatsächlichen Standes der Gespräche.